Mittwoch, 11. Februar 2009
Handlung und Perspektive
shinji, 21:59h
Knapp zwei Jahre später, der Blog hat seinen Namen nicht verdient. Nicht, dass ich nicht noch immer das (eine Art von) Bedürfnis hätte, meine Eindrücke aus der regelmäßigen Sichtung japanischer Filme zu sortieren, nutzbar zu machen. Aber leider lassen meine persönlichen Umstände die Konstanz nicht zu, die für ein solches Projekt eigentlich erforderlich wäre. Zum Glück ist auch virtuelles Papier geduldig, und unter hoffentlich irgendwann besseren Umständen wird sich hier vielleicht etwas mehr tun.
Kaneto Shindô erläutert im Interview mit Joan Mellen, dass er sich in Onibaba mit der alten Frau (der Mutter) identifiziert. Mellen ist verwundert (ich bin es auch), weil sich die Mutter durch ihr Tun keineswegs als Sympathieträgerin auszeichnet, und am Ende des Films recht unerfreulich bestraft wird. Shindo sieht das Positive: "After her recovery, we, the mother and the director, are ready for the next step into a new world, the stage wich might takes us to a new future".
Kaneto Shindô erläutert im Interview mit Joan Mellen, dass er sich in Onibaba mit der alten Frau (der Mutter) identifiziert. Mellen ist verwundert (ich bin es auch), weil sich die Mutter durch ihr Tun keineswegs als Sympathieträgerin auszeichnet, und am Ende des Films recht unerfreulich bestraft wird. Shindo sieht das Positive: "After her recovery, we, the mother and the director, are ready for the next step into a new world, the stage wich might takes us to a new future".
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Dienstag, 18. Dezember 2007
Hallo. Noch ein Blog? - Revisited
shinji, 22:25h
So weit die Theorie. In der Praxis hat sich mittelfristig herausgestellt, dass ich kaum die Beständigkeit an den Tag lege, nach der ein Blog solch epischer Ausmaße verlangt. Da aber auch bei mir der Slogan "Schreiben Sie Ihr Tagebuch online" verfängt und ich ganz plötzlich Lust bekommen habe, weiter auszuholen, wollte ich mich mit einem weiteren Blog zu Wort melden. Wozu es jetzt für's erste nicht kommt, da unser aller Admin gerade keine neuen Nutzer (und wie es scheint auch keine neuen Blogs) anlegen lässt. Bleibt für den Moment nur die Möglichkeit, Kategorien als Filter einzurichten. Die URL kann ich leider nicht ändern, also bitte ich alle hierher Verirrten, die sich ungewollt mit meinem persönlichen Geschreibsel konfrontiert sehen, einfach ganz schnell die Kategorie japanfilm anzuwählen.
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Donnerstag, 10. Mai 2007
Hallo. Noch ein Blog?
shinji, 15:18h
Sicher, es gibt bereits eine ganze Menge Informationen zum japanischen Film im Netz, und mit steigernder Tendenz. Das Thema ist schwer im kommen, erfreulicherweise im wachsenden Bewußtsein, dass die Geschichte des japanischen Films noch einiges mehr zu bieten hat als 'Rashomon' (oder Kurosawa im Allgemeinen). Ich bin mir auch im Klaren darüber, dass einige Leute sich weitaus fundierter zum Thema äußern, als ich das werde tun können. Mein Anliegen ist also erst mal ein ganz privates, nämlich für mich einen Ort zu schaffen, an dem ich eigene Gedanken und das Material Anderer sammeln, sortieren und wo möglich sogar in Verbindung setzen kann. Ob daraus ein Filmtagebuch entsteht, das sich ausschließlich an den Inhalten der Filme abarbeitet, wird sich zeigen. Im Vordergrund steht aber sicher erst Mal die Besprechung von japanischen Filmen aus den 40ern, 50ern, 60ern und 70ern. Zur Abgrenzung: ich werde hier nicht Infos zu aktuellen Produktionen oder Action- und Horrorfilmen versammeln, oder DVD-Tipps zu neuen Releases geben (dafür gibt es andere Seiten). Auch klassische Monsterfilme sind gerade nicht mein Focus (siehe hierzu z.B. die umfangreiche Monographie von Jörg Buttgereit, "Die Monsterinsel"). Hier und da kann womöglich schon mal ein Samurai auftauchen. Nichts gegen die Bereiche natürlich, die ich hier nicht anspreche, sind nur eben gerade nicht mein Thema.
Für die Suchmaschinen und als lose Richtlinie könnte ich hier mal Nuberu bagu, Oshima, Seijun Suzuki oder Teshigahara nennen (sorry für inhaltloses Name-dropping, geht auch um Selbstmotivation).
Neben der Absicht, hier eine recht eklektische, oder doch: persönliche Materialsichtung durchzuführen, hoffe ich natürlich auch auf Resonanz. Kommentare willkommen!
Für die Suchmaschinen und als lose Richtlinie könnte ich hier mal Nuberu bagu, Oshima, Seijun Suzuki oder Teshigahara nennen (sorry für inhaltloses Name-dropping, geht auch um Selbstmotivation).
Neben der Absicht, hier eine recht eklektische, oder doch: persönliche Materialsichtung durchzuführen, hoffe ich natürlich auch auf Resonanz. Kommentare willkommen!
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