Mittwoch, 11. Februar 2009
Handlung und Perspektive
shinji, 21:59h
Knapp zwei Jahre später, der Blog hat seinen Namen nicht verdient. Nicht, dass ich nicht noch immer das (eine Art von) Bedürfnis hätte, meine Eindrücke aus der regelmäßigen Sichtung japanischer Filme zu sortieren, nutzbar zu machen. Aber leider lassen meine persönlichen Umstände die Konstanz nicht zu, die für ein solches Projekt eigentlich erforderlich wäre. Zum Glück ist auch virtuelles Papier geduldig, und unter hoffentlich irgendwann besseren Umständen wird sich hier vielleicht etwas mehr tun.
Kaneto Shindô erläutert im Interview mit Joan Mellen, dass er sich in Onibaba mit der alten Frau (der Mutter) identifiziert. Mellen ist verwundert (ich bin es auch), weil sich die Mutter durch ihr Tun keineswegs als Sympathieträgerin auszeichnet, und am Ende des Films recht unerfreulich bestraft wird. Shindo sieht das Positive: "After her recovery, we, the mother and the director, are ready for the next step into a new world, the stage wich might takes us to a new future".
Kaneto Shindô erläutert im Interview mit Joan Mellen, dass er sich in Onibaba mit der alten Frau (der Mutter) identifiziert. Mellen ist verwundert (ich bin es auch), weil sich die Mutter durch ihr Tun keineswegs als Sympathieträgerin auszeichnet, und am Ende des Films recht unerfreulich bestraft wird. Shindo sieht das Positive: "After her recovery, we, the mother and the director, are ready for the next step into a new world, the stage wich might takes us to a new future".
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