Samstag, 21. Februar 2009
Berlinale, späte Nachlese
shinji, 23:54h
In Anbetracht meiner finanzielle Situation musste ich mich in diesem (wie auch im letzten) Jahr einigermaßen von der Berlinale fern halten. Aber da von zwei Filmen einer ziemlich toll war, hat sich der Einsatz gelohnt. Dongbei, Dongbei - A North Chinese Girl ist das Regiedebüt des chinesischen Regisseurs Zou Peng. Erzählt wird ein Ausschnitt aus dem Leben der 19-jährigen Xiao Xue, die, getrieben von Loyalität zu ihrer Chefin und dem ganz alltäglichen Verlangen nach Liebe, Sex und Geld ihren Weg finden muss. Das Ergebnis dieser Suche ist leicht vorherzusehen, und so kann ich den Kommentar einer älteren Frau, mit der ich mich nach dem Film kurz unterhalten habe, bedingt nachvollziehen: "Jetzt wissen wir also, dass es auch in China solche Früchtchen gibt." Hmja. Aber abgesehen davon, dass dies der relativ neutral aber präzise dargestellten jungen Frau als Person nicht gerecht wird, ist der Plot tatsächlich nicht das, was diesen Film so besonders macht. Das Besondere sind die Bilder, die Zou Peng findet, um Situationen und Beziehungen zwischen den Menschen darzustellen. Ziemlich großartig gleich eine Szene am Anfang.
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